Wohnungsbau in Hamburg 2025/26: Warum Modernisierung wichtiger wird und was das für Käufer bedeutet

Veröffentlicht am:
12.02.2026

Wohnungsbau in Hamburg 2025/26

Herausforderungen und Chancen

Hamburg wächst, doch der Wohnungsbau kommt nicht hinterher. Die Hansestadt will jährlich 10 000 neue Wohnungen genehmigen, erreichte 2025 aber nur 6 734 Genehmigungen und 6 369 bewilligte Sozialwohnungen. Seit 2011 wurden 32 446 Sozialwohnungen fertiggestellt – ein Rekord – doch der Bedarf steigt weiter. Gleichzeitig erhöhen hohe Baukosten, Zinssteigerungen und komplizierte Genehmigungsverfahren den Druck auf Bauträger und Bauherren. Damit rückt die Modernisierung des Bestands in den Fokus: Energetische Sanierungen, barrierefreie Umbauten und nachhaltige Technik werden zu zentralen Themen.

Wohnungsbau 2025/26 – Daten, Trends und Politische Rahmenbedingungen

Genehmigungen und Fördermittel

Die Statistik der Stadt Hamburg zeigt eine anhaltende Lücke zwischen Bedarf und Genehmigungen: Im ersten Halbjahr 2025 wurden nur 2 624 Wohnungen genehmigt. Über 50 % der Genehmigungen entfielen dabei auf private Bauträger, rund ein Viertel auf öffentliche Gesellschaften wie SAGA und Fördern & Wohnen, während private Haushalte 18 % ausmachten. Um gegenzusteuern, stellt die Stadt über die IFB Hamburg im Wohnraumförderprogramm 2025/26 1,774 Milliarden Euro zur Verfügung – Geld, das Neubau, Modernisierung und Bindungsankauf fördern soll. Ziel sind jährlich mindestens 3 000 geförderte Neubauwohnungen, 15 000 Modernisierungen und 1 300 Sozialbindungen.

Rekord im sozialen Wohnungsbau

Trotz der generell niedrigen Genehmigungszahlen verzeichnet Hamburg im sozialen Sektor einen Rekord: 2025 wurden 6 369 Wohnungen mit Mietpreis‑ und Belegungsbindung bewilligt – so viele wie seit den 1990er Jahren nicht mehr. Diese Bilanz basiert auf einer Kombination aus Neubau, Modernisierung und der Verlängerung bestehender Bindungen. Insgesamt fließen 868 Millionen Euro an Fördergeldern in diesen Bereich. Diese Erfolge verdeutlichen, wie wichtig die Kopplung von Neubau und Bestandsmodernisierung für die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum ist.

Bauwirtschaft in der Krise

Deutschlandweit ist die Lage der Immobilienwirtschaft angespannt: Laut Frühjahrsgutachten 2026 liegt die Bruttowertschöpfung der Bauwirtschaft etwa 25 % unter dem Niveau von 2022. Für 2026 prognostizieren die Experten nur 215 000 fertiggestellte Wohnungen, für 2025 knapp 235 000 – bei einem Bedarf von 257 400 pro Jahr. Der Mangel an Neubau ruft nach strukturellen Reformen: Der ZIA fordert vereinfachte Genehmigungsverfahren, Senkung der Grunderwerbsteuer, steuerliche Anreize für Neubau und Modernisierung sowie einheitliche Bauvorschriften. Diese Forderungen spiegeln die Bedürfnisse von Bauherren wider, die schnellere und planbarere Prozesse verlangen.

Kostensteigerungen und Energieeffizienzstandards

Im Wohnungsbau explodieren die Kosten: Baupreise stiegen 2024 um durchschnittlich 3 %, und für 2026 wird mit weiteren 2 % gerechnet. Energetische Standards erhöhen die Baukosten, senken aber langfristig die Betriebskosten. Die Förderprogramme setzen deshalb auf einen Basisstandard mit reduzierten Vorgaben, um Bauherren zu entlasten. Gleichzeitig steigen die Anfangsmieten für geförderte Wohnungen moderat auf 7,25 €/m² im 1. Förderweg, 9,35 €/m² im 2. und 12,25 €/m² im 3. – mit einer zusätzlichen Erhöhung für 2026. Käufer müssen daher sorgfältig kalkulieren: Energiesparende Technik und hochwertige Dämmung lohnen sich langfristig, auch wenn sie anfänglich mehr kosten.

Warum Modernisierung immer wichtiger wird

Energiestandards bestimmen den Wert

Energieeffizienz ist zum entscheidenden Faktor für Wohnimmobilien geworden. Die Einführung strengerer Anforderungen durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und lokale Vorschriften treibt den Sanierungsdruck. Eine Analyse der Preisentwicklung in Hamburg zeigt eine deutliche Differenzierung nach Energiestandard: Unsanierte Wohnungen mit Gas- oder Ölheizung erzielen rund 4 800 €/m², teilsanierte mit neuen Fenstern ca. 5 200 €/m², vollsanierte mit Wärmepumpe 5 800 €/m² und Neubauten im Effizienzhaus 40‑Standard sogar 6 500 €/m². Das entspricht einer Wertsteigerung von bis zu 35 % gegenüber unsanierten Beständen. Käufer sehen also unmittelbar, wie energetische Modernisierung den Marktwert beeinflusst.

Vermarktungsdauer und Nachfrage

Nicht nur der Preis, auch die Vermarktungsdauer hängt vom energetischen Zustand ab: Unsanierte Objekte mit Ölheizung stehen heute 180–240 Tage zum Verkauf, unsanierte mit Gasheizung 120–150 Tage, teilsanierte 60–90 Tage und vollsanierte Effizienzhaus 55‑Objekte nur 30–45 Tage. Vermieter beobachten eine ähnliche Entwicklung: Mietinteressenten legen stärker Wert auf Gesamtkosten (Kaltmiete plus Nebenkosten) und fragen aktiv nach dem Energieausweis. Eine unsanierte 80‑m²‑Wohnung in Eimsbüttel mit Gasheizung hat Gesamtkosten von 1 480 €, während eine sanierte mit Wärmepumpe 1 530 € kostet – die minimal höhere Gesamtmiete wird akzeptiert, weil die Nebenkosten deutlich niedriger sind. Neubauten vermieten sich noch schneller, obwohl sie auf den ersten Blick teurer sind.

Gesetzliche Rahmenbedingungen und der Volksentscheid 2025

Der Volksentscheid Hamburg 2025 brachte neue Impulse für die Energiewende im Gebäudebestand. Im Vorfeld wurde diskutiert, wie Gas- und Ölheizungen ersetzt und Gebäude bis 2040 klimaneutral werden sollen. Als Reaktion bieten Bund und Länder attraktive Modernisierungsprogramme. Die IFB Hamburg vergibt beispielsweise zinsvergünstigte Darlehen bis 50 000 € pro Wohnung, die mit KfW‑Förderungen kombiniert werden können. Das Hamburger Wärmefördergesetz unterstützt zudem den Anschluss an das Fernwärmenetz mit Zuschüssen von bis zu 40 % der Anschlusskosten. Künftige Programme sollen Früh-Sanierer belohnen und sozialverträgliche Modernisierungen fördern. Zusätzlich können Eigentümer 20 % der Sanierungskosten über drei Jahre steuerlich absetzen (7 %/7 %/6 %), bis zu 40 000 € pro Objekt. Diese Regelung lohnt sich besonders für Eigentümer mit hohem Einkommen.

Auswirkungen auf den Immobilienmarkt

Die Kombination aus Klimaschutzzielen, Energiepreisen und Förderprogrammen führt zu einer Preisspreizung: Top‑sanierte oder klimafreundliche Neubauten gewinnen an Wert, unsanierte Bestände verlieren. Investoren und Käufer ohne Sanierungserfahrung meiden unsanierte Objekte. Die Modernisierung wird daher zum entscheidenden Kriterium für den Werterhalt – für Selbstnutzer wie für Kapitalanleger. Der Trend zeigt: Wer jetzt in Energiestandard und Modernisierung investiert, schützt sich vor regulatorischen Auflagen, steigenden Energiepreisen und Wertverlust.

Modernisierung im Bestand – Maßnahmen, Vorteile und Herausforderungen

Energetische Modernisierung

Modernisieren bedeutet mehr als den Austausch von Fenstern. Folgende Maßnahmen sind entscheidend:

  • Wärmedämmung: Dämmung von Dach, Fassade und Kellerdecke senkt den Wärmeverlust erheblich.
  • Fenster und Türen: Dreifachverglasung und moderne Dichtungen reduzieren Lüftungswärmeverluste.
  • Heiztechnik: Wärmepumpen, Fernwärme oder Pelletheizungen ersetzen fossile Energieträger. Kombiniert mit Photovoltaikanlagen lassen sich fast klimaneutrale Häuser realisieren.
  • Lüftungsanlagen: Kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung verbessert das Raumklima und spart Energie.
  • Smart‑Home‑Systeme: Intelligente Regelungen passen Heizung, Beleuchtung und Verschattung an und optimieren den Energieverbrauch.

Vorteile dieser Maßnahmen:

  • Reduzierte Betriebskosten: Deutlich niedrigere Heizkosten machen sich sofort bemerkbar.
  • Wertsteigerung: Energetische Modernisierung erhöht den Wiederverkaufswert, wie die Preisbeispiele zeigen.
  • Zukunftssicherheit: Ein höherer Energiestandard schützt vor künftigen Sanierungspflichten.
  • Wohnkomfort: Besseres Raumklima, konstante Temperaturen und weniger Lärm von außen steigern die Lebensqualität.

Barrierefreiheit und Wohnkomfort

Die Modernisierung bietet auch Chancen, Wohnungen für ältere Menschen und Familien anzupassen:

  • Barrierefreie Zugänge: Aufzüge, Rampen und breite Türen erleichtern Mobilität.
  • Bäder mit bodengleichen Duschen: Komfortabel und sicher.
  • Grundrissänderungen: Offene Wohn-Ess-Bereiche oder zusätzliche Arbeitszimmer passen das Zuhause an neue Lebenssituationen an.
  • Smart‑Home-Assistenzsysteme: Sprachsteuerung und Sensoren erhöhen die Sicherheit im Alltag.

Herausforderungen

Trotz der Vorteile müssen Eigentümer einige Herausforderungen bewältigen:

  • Kosten und Finanzierung: Energetische Sanierungen sind teuer. Ohne Förderungen und steuerliche Anreize können sie sich verzögern.
  • Planungsaufwand: Sanierungen erfordern detaillierte Planung, Bauphysik- und Energiegutachten.
  • Bewohnbarkeit: Während der Arbeiten müssen Bewohner möglicherweise ausziehen oder Belastungen hinnehmen.
  • Materialverfügbarkeit: Lieferengpässe und Handwerkermangel können Zeitpläne gefährden.

Förderprogramme für Modernisierung

Die IFB Hamburg und KfW unterstützen Modernisierungen gezielt:

  • IFB Modernisierungsprogramme (B und C): Zinsgünstige Darlehen bis 50 000 € pro Wohnung; kombinierbar mit KfW. Zuschüsse für Fernwärmeanschluss mit bis zu 40 % der Kosten.
  • KfW‑Kredit 261 (Wohngebäude – Energieeffizient Sanieren): Bis zu 150 000 € Kredit pro Wohneinheit mit Tilgungszuschuss (EH 40 EE: 25 %, EH 55: 20 %).
  • KfW‑Programm 159 (Altersgerecht Umbauen): Bis 50 000 € für barrierefreie Maßnahmen; kombinierbar mit energetischen Sanierungsdarlehen.
  • Steuerliche Förderung: Abzug von 20 % der Sanierungskosten über drei Jahre.
  • Hamburger Heizungsförderung: Zuschüsse für den Austausch alter Heizungen und Einführung von Wärmepumpen; ergänzend zu Bundeshilfen.
  • Sonderprogramme für sozialverträgliche Modernisierung: Erhöhte Zuschüsse für Vermieter, die Mietsteigerungen begrenzen.

Wer Modernisierungen plant, sollte die Kombination der Programme prüfen und sich frühzeitig beraten lassen. Energieberater und Steuerfachleute helfen, die optimale Förderung auszuwählen und Anträge korrekt zu stellen.

Neubau oder Modernisierung – eine Entscheidungsanalyse

Vorzüge des Neubaus

Ein Neubau bietet klare Vorteile:

  • Modernste Technik: Neubauten entsprechen aktuellen Energiestandards (EH 40/EH 55), verfügen über Wärmepumpen, Photovoltaik, Ladestationen und Smart‑Home‑Technik.
  • Individuelle Planung: Grundrisse lassen sich auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden, z. B. Homeoffice‑Zimmer oder offene Wohnbereiche.
  • Geringe Instandhaltung: Neue Materialien und moderne Technik reduzieren den Wartungsaufwand.
  • Lange Gewährleistungsfristen: Bauträger haften für Mängel und bieten Sicherheit.

Argumente für Modernisierung

Eine Modernisierung kann die bessere Wahl sein, wenn:

  • Lage: Das Bestandsobjekt in einer bevorzugten Nachbarschaft liegt und kaum Neubauflächen verfügbar sind.
  • Charme und Substanz: Gründerzeitgebäude oder Altbauwohnungen mit hohen Decken und Stuck können mit energetischer Sanierung sehr attraktiv werden.
  • Budget: In manchen Fällen ist eine Modernisierung günstiger als ein Neubau (z. B. bei kleineren Wohnungen). Die steuerliche Förderung macht Sanierungen zusätzlich attraktiv.
  • Schnellere Verfügbarkeit: Sanierte Objekte stehen häufig früher zur Verfügung als Neubauten, bei denen Bauzeit und Genehmigungsverfahren lang sind.

Entscheidungshilfen

Beziehen Sie folgende Aspekte in Ihre Entscheidungsfindung ein:

  • Energiestandard des Objekts und möglicher Sanierungsaufwand.
  • Gesamtkosten (Kaufpreis + Sanierung vs. Neubaukosten).
  • Bauzeit und Zeitpunkt des Einzugs.
  • Finanzierung und Fördermöglichkeiten.
  • Persönliche Präferenzen: historische Substanz vs. moderne Architektur.

Qualitätskriterien für Neubau und Modernisierung

Transparenz bei Preis und Leistung

Ein seriöser Bauträger oder Sanierungsunternehmen sollte den Zusammenhang zwischen Preis und Leistung klar darlegen. Wie zuvor erwähnt, ist ein Qualitätsneubau kaum unter 2 800 €/m² zu realisieren. Bei Modernisierungen gilt Ähnliches: Angebote sollten eine detaillierte Baubeschreibung enthalten, die Kosten für Dämmung, Haustechnik und Ausstattung transparent macht. Fragen Sie nach Festpreisgarantien und Zahlungsplänen, die an Baufortschritte gekoppelt sind.

Nachhaltigkeit als Leitmotiv

Die Wahl nachhaltiger Materialien und Technologien entscheidet über die Zukunftsfähigkeit Ihrer Immobilie. Fragen Sie Ihren Partner, ob er ökologische Baustoffe und Effizienzhaus‑Standards verwendet. Erkundigen Sie sich, ob regenerative Energiequellen, Recyclingkonzepte und kreislauffähige Bauweisen Teil des Projekts sind. Manke Bau setzt auf alternative Heizkonzepte, Gründächer und Regenwassernutzung und erreicht regelmäßig hohe KfW‑Standards.

Bonität und Erfahrung

Die Baubranche ist volatil; Insolvenzen sind häufig. Informieren Sie sich über die Bonität des Bauträgers: Wie lange existiert das Unternehmen? Gibt es Referenzprojekte? Werden Kunden und Medien positiv über das Unternehmen berichten? Manke Bau blickt auf mehr als 65 Jahre Erfolgsgeschichte zurück und ist finanziell solide aufgestellt.

Kommunikation und Servicequalität

Der Umgang mit Ihren Fragen verrät viel über die Professionalität des Anbieters. Ein vertrauenswürdiger Partner nimmt sich Zeit, erklärt technische Details verständlich und geht auf individuelle Wünsche ein. Eine Transparenz bei Kosten, Änderungen und Baufortschritt ist das A und O. Manke Bau setzt auf persönliche Betreuung, regelmäßige Fortschrittsberichte und moderne Kommunikation via App.

Unternehmenswerte und Philosophie

Fragen Sie nach dem Leitbild und den Werten des Unternehmens. Ein klar definiertes Leitbild zeigt, dass der Anbieter ethische Grundsätze verfolgt und Verantwortung übernimmt. Manke Bau lebt Menschlichkeit (fairer Umgang mit Kunden und Mitarbeitenden), Verantwortung (ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit) und Leistungsbereitschaft (hoher Qualitätsanspruch).

Technische Kompetenz und Qualitätskontrolle

Ob Neubau oder Sanierung: technische Expertise ist essenziell. Seriöse Anbieter stellen statische Nachweise, Bauteilpläne und Informationen zu Brandschutz und Schallschutz zur Verfügung. Unabhängige Qualitätsprüfungen – wie die DEKRA bei Manke Bau – gewährleisten, dass jeder Bauabschnitt nach normierten Standards ausgeführt wird.

Manke Bau – Modernisierung und Neubau in Harmonie

Ganzheitliches Leistungsspektrum

Manke Bau vereint alle Leistungen rund um Immobilien unter einem Dach. Neben dem Neubau moderner Quartiere modernisieren wir auch bestehende Gebäude. Unsere eigenen Bauunternehmen gewährleisten hohe Qualität, und wir steuern den gesamten Prozess – von der Planung über den Bau bis hin zum Verkauf oder zur Vermietung. Käufer und Investoren profitieren von kurzen Entscheidungswegen und einem zentralen Ansprechpartner.

Nachhaltige Bauweise und Technik

Unsere Projekte erfüllen hohe Energiestandards und sind auf langfristige Werterhaltung ausgelegt. Wir setzen auf Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Gründächer und Holz-Hybrid-Konstruktionen. Diese Techniken kommen sowohl in unseren Neubauten als auch bei Sanierungen zum Einsatz. Wir nutzen Building Information Modeling (BIM), um Planungsfehler zu vermeiden und Ressourcen effizient einzusetzen.

Erfahrung und lokale Präsenz

Seit 1960 hat Manke Bau zahlreiche Projekte im Großraum Hamburg realisiert. Unsere Erfahrung reicht von Einfamilienhäusern über Reihenhausanlagen bis hin zu urbanen Quartieren in Eimsbüttel und Quickborn. Durch kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter und die Zusammenarbeit mit unabhängigen Gutachtern stellen wir sicher, dass wir immer auf dem neuesten Stand der Technik bleiben.

Beispiele aus der Praxis

  • Quartier in Hamburg‑Nord: Mehrere Stadthäuser mit vier bis fünf Zimmern, ausgestattet mit Wärmepumpe, PV‑Anlage, Carport mit Wallbox und Gründach. Das Projekt erreicht den KfW‑Effizienzhaus 40 Standard.
  • Nachverdichtung in Altona: Sanierung eines Altbaus aus den 1920er Jahren und Aufstockung mit zwei neuen Etagen. Energetische Modernisierung umfasst Fassadendämmung, Dreifachverglasung und eine zentrale Luftwärmepumpe. Die Mieten bleiben dank Förderung auf einem moderaten Niveau.
  • Reihenhäuser in Quickborn: Hybrid-Holzbauweise mit modularem Aufbau. Die Häuser verfügen über fünf Zimmer, einen Garten und eine Garage. Durch Vorfertigung konnten Bauzeit und Materialkosten reduziert werden.

Werteorientierte Unternehmenskultur

Unsere Mission, mit Kundenzufriedenheit und Innovation technologischen Vorsprung zu sichern, zeigt sich in jedem Projekt. Wir sehen uns nicht nur als Bauträger, sondern als Bau-Manufaktur, die individuelle Wohnträume verwirklicht. Dabei bleiben wir unserem Anspruch an Qualität, Verantwortung und Leistungsbereitschaft treu.

Finanzierung, Kosten und Nebenkosten im Überblick

Bau- und Kaufpreis

Ein Neubau in Hamburg kostet je nach Lage, Ausstattung und Energiestandard zwischen 3 500 € und 6 500 € pro Quadratmeter. Qualitätsbau beginnt ab 2 800 €/m². Bei Modernisierungen variieren die Kosten je nach Umfang, können jedoch bei umfassender energetischer Sanierung ebenfalls mehrere tausend Euro pro Quadratmeter betragen. Planen Sie ausreichend Puffer ein, insbesondere bei historischen Bauten.

Nebenkosten

Die Nebenkosten sollten nicht unterschätzt werden:

  • Grunderwerbsteuer: 5,5 % in Hamburg (6,5 % in Schleswig-Holstein).
  • Notar‑ und Grundbuchkosten: Circa 1,5 % des Kaufpreises.
  • Maklerprovision: Falls Sie über einen Makler kaufen, 3,57 % für Käufer und Verkäufer.
  • Finanzierungsnebenkosten: Bereitstellungszinsen, Bewertungsgebühren, Grundschuldeintragung.
  • Modernisierungsnebenkosten: Planungsleistungen, Energieberater, Baugutachten, temporäre Unterkunft während der Arbeiten.
  • Versicherungen: Bauherrenhaftpflicht, Feuerrohbau- und Wohngebäudeversicherung, ggf. Risikolebensversicherung.

Finanzierungsmöglichkeiten

Nutzen Sie eine Kombination aus Bankdarlehen und Fördermitteln:

  • Eigenkapital: Mindestens 10–20 % des Gesamtinvestitionsvolumens senken die Kreditkosten.
  • Zinsbindung und Tilgung: Wählen Sie lange Zinsbindungen und Tilgungen von mindestens 2 %, um Planungssicherheit zu gewährleisten.
  • KfW‑Kredite: Programme 124 (Wohneigentumsprogramm), 300 (Familienförderung), 159 (altersgerecht umbauen) und 261 (energieeffizient sanieren) bieten zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse.
  • IFB-Darlehen: Spezifische Programme der Investitions- und Förderbank Hamburg für Neubau und Modernisierung.
  • Steuerliche Abschreibung: Wie erwähnt, können Sanierungskosten teilweise von der Steuer abgesetzt werden.

Modernisierungs- vs. Neubaukredite

Bei Modernisierungskrediten ist die Zinsbindung oft kürzer, da Banken die Restnutzungsdauer des Gebäudes berücksichtigen. Achten Sie auf flexible Tilgungsoptionen und vergleichen Sie die Konditionen verschiedener Banken. Neubaukredite bieten längere Zinsbindungen und höhere Darlehensbeträge, sind aber strenger hinsichtlich der Gesamtfinanzierung.

Tipps für Kaufinteressenten – So treffen Sie die richtige Entscheidung

  • Bedarf analysieren: Überlegen Sie, ob ein Neubau oder eine sanierte Bestandswohnung besser zu Ihrer Lebenssituation passt. Faktoren wie Familiengröße, Arbeitsplatz und langfristige Pläne spielen eine Rolle.
  • Energieausweis prüfen: Der energetische Zustand ist entscheidend. Lassen Sie sich den Energieausweis zeigen und beurteilen Sie die zu erwartenden Nebenkosten.
  • Modernisierungspotenzial einschätzen: Bei Bestandsobjekten sollten Sie den Sanierungsbedarf realistisch kalkulieren. Energieberater können eine Sanierungsfahrplan erstellen, der Maßnahmen und Kosten aufzeigt.
  • Förderungen rechtzeitig beantragen: Fördergelder müssen meist vor Vertragsabschluss beantragt werden. Informieren Sie sich frühzeitig über Programme der IFB, KfW und anderer Stellen.
  • Finanzierung sichern: Holen Sie Angebote von verschiedenen Banken ein. Achten Sie auf Zinssätze, Tilgungsoptionen, Sondertilgungen und Bereitstellungszinsen.
  • Vertrag prüfen: Lassen Sie Kauf- oder Bauträgerverträge von einem Fachanwalt prüfen. Achten Sie auf Bauzeiten, Gewährleistungsfristen, Zahlungspläne und Rücktrittsrechte.
  • Gutachter einschalten: Unabhängige Sachverständige erkennen Mängel und helfen bei Abnahme, Sanierungsplanung und Wertschätzung.
  • Langfristig denken: Berücksichtigen Sie, dass energetische Standards weiter steigen werden. Investitionen in moderne Technik zahlen sich langfristig aus.

Wohnungsbau in Hamburg 2025/26: Modernisierung als Schlüssel zum Erfolg

Hamburgs Wohnungsmarkt steht vor gewaltigen Aufgaben: Trotz massiver Förderprogramme bleiben Genehmigungszahlen hinter dem Bedarf zurück und die Bauwirtschaft befindet sich in einer strukturellen Krise. Zugleich machen Klimaziele und steigende Energiepreise die Modernisierung zum unverzichtbaren Bestandteil jeder Immobilienstrategie. Energetisch sanierte Bestandsobjekte und klimafreundliche Neubauten erzielen höhere Preise und werden schneller vermietet oder verkauft. Käufer müssen daher den Energiestandard, die Modernisierungskosten und verfügbare Förderprogramme in ihre Entscheidungsfindung einbeziehen.

Manke Bau begleitet Sie auf diesem Weg: Wir bringen Erfahrung, Qualität und Nachhaltigkeit zusammen, entwickeln moderne Quartiere und modernisieren Bestände, um Wohnraum der Zukunft zu schaffen. Unsere ganzheitliche Betreuung bietet Sicherheit bei der Finanzierung, Planung und Umsetzung. Ob Neubau oder Modernisierung – mit dem richtigen Partner nutzen Sie die Chancen des Wohnungsbaus in Hamburg 2025/26.

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